Koexistenz mit Wölfen in Deutschland

Der NABU Heidelberg ist überzeugt, dass eine grundlose Bejagung von Wölfen wirksamen Herdenschutz nicht ersetzen kann. Weniger Wölfe bedeuten nicht automatisch weniger Gefahr für Weidetiere - dafür gibt es Beispiele und Belege. Streng geschützte Tiere wie auch Biber oder Krähen dürfen nicht nur deswegen zum Abschuss freigegeben werden, weil sich ihr Bestand lokal erholt hat, ihr akuter Schutzstatus sich änderte und Einzeltiere an konfliktären Orten auffällig wurden. Erstmals stagnierte der Wolfsbestand 2025 von allein, auch ohne Bejagung. Die aktuelle Gesetzesnovelle schafft neue rechtliche Unsicherheiten und löst nicht die Herausforderungen im künftigen Nebeneinander von Menschen, Weidetieren und Wölfen.

Heute leben insgesamt 219 Wolfsrudel, 43 Paare und 14 sesshafte Einzeltiere in Deutschland, davon vier in Baden-Württemberg

(Stand November 2025)


Die Bundesregierung hat den Wolf am 5. März 2026  ins Bundesjagdrecht aufgenommen.

Der NABU kritisiert dieses auf das Schärfste. Welche Schritte müssen nun folgen.

Lesen Sie hier über die wichtigsten Eckdaten vom NABU, schließen Sie sich den aktuellen Protest-Aktionen an oder übernehmen Sie eine Wolfspatenschaft.

Unten finden Sie mehr zur Situation der Wölfe in Baden-Württemberg, interessante Linklisten zu Filmen, Webseiten vom NABU und Infomaterial als Downloads.

Foto: Heiko Anders/NABU
Foto: Heiko Anders/NABU

Für Wölfe sind ungeschützte Weidetiere eine einfache Beute. Auch wenn diese nur einen Bruchteil ihres Beutespektrums ausmachen: Jedes gerissene Tier ist ein schmerzlicher Verlust für Weidetierhaltende und sollte möglichst verhindert werden. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie.

 

Doch durch standortangepassten Herdenschutz ‒ mit Elektrozäunen und teilweise auch mit Herdenschutzhunden ‒ können die Risse signifikant gesenkt werden. Viele Weidetierhaltende zeigen seit Jahren, wie das Zusammenleben mit Wölfen erfolgreich möglich ist. Dies verdient mehr Beachtung und Wertschätzung in der aktuellen Debatte.

Gegen eine Entnahme des Wolfes aus dem Bundesnaturschutzgesetz:

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NABU-Policy Wolf hier im Original lesen
NABU_Zweiseiter_Wolf (11_2025).pdf
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Vom Gesetzesentwurf zum gültigen Gesetz

Update zur Gesetzeslage Januar 2026

Am 17. Dezember 2025 hat das Bundeskabinett die Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz und die damit verbundenen Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Wölfe zwischen Juli und Oktober gejagt werden dürfen. Aber nur, wenn es in einer Region viele Wölfe gibt. In Almennähe soll die Jagd grundsätzlich erlaubt sein. Zudem soll es möglich sein, Problemwölfe abzuschießen.


Die Voraussetzung dafür: Deutschland hat der EU-Kommission 2025 den "günstigen Erhaltungszustand" des Wolfs in der atlantischen und der kontinentalen Region gemeldet. Was Wegbereiter des neuen Wolfsmanagements und der Gesetzesnovelle war, Naturschützer aber vehement anzweifeln. Anfang 2025 war der Wolf von "streng geschützt" auf "geschützt" in der Berner Konvention herabgestuft worden.
Quelle: Bundesregierung  

 

Am 14. Januar 2025  fand die Erste Lesung im Bundestag statt: "Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden". Nach der ersten Lesung wurde der Gesetzesentwurf dem federführenden Fachausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zur weiteren Beratung überwiesen, wo er nochmals überarbeitet wird. Im Anschluss wird eine Beschlussempfehlung an den Bundestag zurückgegeben zu einer zweiten und dritten Lesung. Hier wird dann in der Regel auch abgestimmt. Danach muss auch der Bundesrat zustimmen und erst dann könnte der Gesetzentwurf zu einem gültigen Gesetz werden.

Quellen: Tagesschau.de und Bundestag.de  

Update am 5. März 2026: Der Deutsche Bundestag beschließt, dass der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen wird

Die NABU-Petition mit rund 94.500 Unterschriften zur Verhinderung der aktuellen Gesetzesnovellierung ist vorerst gescheitert: Nach dem Kabinettsbeschluss im Dezember 2025 hat jetzt auch der Bundestag die Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz und die damit verbundenen Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen.

 

Es besteht weiter Handlungsbedarf: Nach der Zustimmung der Bundesregierung am 5. März sind nun die Länder am Zug. Der NABU geht jetzt direkt auf die Landesregierungen zu – denn sie können das Ruder noch herumreißen und den Herdenschutz stärken, statt weiter auf die Jagd als alleinige Scheinlösung zu setzen.  

NABU zum Tag des Wolfes
NABU zum Tag des Wolfes

Warum hilft Bejagung nicht beim Herdenschutz?

  • Kein Lerneffekt: Menschliche Bejagung bringt Wölfen nicht bei, Abstand zu Weidetieren zu halten. Wenn überhaupt, lernen sie gegenüber Menschen vorsichtiger zu sein, die jedoch gerade nachts gar nicht in der Nähe ihrer Weiden sind.
  • Anzahl der Wölfe ≠ Anzahl der Risse: Auch einzelne Wölfe können großen Schaden anrichten, wenn sie auf ungeschützte Weidetiere treffen. Aber durch Abschuss freie Territorien werden schnell wiederbesetzt. Sobald es Wölfe in einem Gebiet gibt, muss daher wirksamer Herdenschutz ergriffen werden.
  • Jagd kann Risszahlen sogar erhöhen: Werden Rudelstrukturen durch Bejagung zerstört, kann dies zu unvorhersehbaren Änderungen im Verhalten der Wölfe führen und dadurch die Risszahlen sogar noch erhöhen.

Dazu den deutschen Wolfsexperten und Zoologen Axel Gomille im Interview bei NANO hören.

 

Und einen Projektabschlussbericht lesen aus 17 Jahren Leben mit dem Wolf in Lüchow-Dannenberg:

Möglichkeiten zur Koexistenz mit dem Wolf
Aus der Sicht des Tier- und Naturschutzes, der Ökologie und der Wolfsbiologie
Birgit Mennerich-Bunge, Meike-Christine Karl

 

Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle, 31. Jahrgang – 2 / 2024

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Abschlussbericht - Möglichkeiten zur Koexistenz mit dem Wolf
2024_ATD_Mennerich-Bunge_Moeglichkeiten_
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Aus dem Summary: In dem Artikel werden die amtstierärztlichen Erfahrungen aus 17 Jahren Leben mit dem Wolf im Landkreis Lüchow-Dannenberg geschildert. Daraus abgeleitet folgt im Abgleich mit überregionalen Erfahrungen eine fachliche Einschätzung der Sinnhaftigkeit der zunehmend seitens landwirtschaftlicher und jagdlicher Verbände geforderten regelmäßigen Bejagung von Wölfen (aktives Wolfsmanagement). Diese Forderung wird in der Regel mit der Verringerung von Nutztierschäden, der befürchteten Gefährlichkeit des großen Beutegreifers und dem Motiv, diesem Scheu beizubringen, begründet. Diese Argumentationskette soll hier auf den Prüfstand gestellt werden. 


Foto: Amar Saleem, Pexels
Foto: Amar Saleem, Pexels

Der NABU fordert

  • Keine reguläre Bejagung des Wolfes: Keine pauschale Reduzierung des Wolfsbestands. Die Entnahme von einzelnen auffälligen Wölfen muss hingegen rechtssicher möglich sein.
  • Zuverlässiger Herdenschutz: Übernahme der Kosten für personellen und materiellen Mehraufwand im Herdenschutz. Sicherstellung einer kompetenten Vor-Ort-Beratung für standortangepassten Herdenschutz durch die Bundesländer.
  • Moderner Artenschutz: Kein Abrücken von den Errungenschaften des Arten- und Tierschutzes ‒ nur weil eine Art nicht (mehr) akut bedroht ist, muss sie nicht automatisch reguliert werden.

 

Aktuelle Aktion zur Verhinderung, dass Wölfe ins Jagdrecht kommen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/26885.html

Wölfe in Deutschland – verzeichnet sind Rudel, Paare und Einzeltiere mit festem Revier - Grafik: NABU
Wölfe in Deutschland – verzeichnet sind Rudel, Paare und Einzeltiere mit festem Revier - Grafik: NABU

Die besondere Situation des Wolfes im Nordschwarzwald

Der "auffällige Wolf" in dem Gebiet Hornisgrinde

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat am 16.02.2026 in zweiter Instanz entschieden, dass der Hornisgrinde-Wolf GW2672m getötet werden darf. Damit bestätigte das Gericht die Einschätzung des Umweltministeriums vom 06.02.1926, dass von diesem Wolf eine Gefahr für Menschen ausgeht:  Stellungnahme vom 06.02.2026 des Ministeriums dazu

 

Der Rüde ist einer von vier Wölfen in Baden-Württemberg und lediglich durch Annäherung ohne Aggression sowie abweichendes Fluchtverhalten auffällig geworden. Aufgrund seiner Jugend kann dieses als normales Neugierverhalten interpretiert werden, zudem lebt keine Fähe im Gebiet und von Wanderern mitgeführte Hunde sind zur Ranzzeit attraktiv. Sehr fragwürdig ist der im Gebiet entstandene "Wolfstourismus" mit gelegentlichen Fütterungen, ein dem Wildtier gegenüber schädliches Verhalten von Menschen. Damit der Wolf überhaupt abgeschossen werden darf, hatte Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erlassen. Diese die gilt zunächst bis zum 10. März - dem Ende der Ranzzeit - und wird möglicherweise verlängert.

 

Update 09.03: Bislang ist der Wolf nicht von professionellen Jäger im Nationalpark erlegt worden. Es gab zahlreiche Bürgerproteste und eine Petition gegen seinen Abschuss mit rund 24.000 Unterschriften.

 

Der NABU-Heidelberg ist streng gegen den Abschuss von Tieren und hält auch die offizielle Bezeichnung "Entnahme des Wolfes" für Zynismus. Der NABU Bundesverband bezeichnet die Entscheidung des Gerichts als "nachvollziehbar" und rechnet mit einer Verlängerung der Abschussgenehmigung.

Wölfe in Baden-Württemberg

In Deutschland gibt es laut einer Studie des Bundesamtes für Naturschutz in jedem Bundesland geeignete Regionen für Wölfen, außer in den drei Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen. Die Studie zeigt aber auch, dass es viele Gegenden gibt, in denen vermutlich nie Wölfe leben werden. Zum Beispiel, weil es zu wenig Wild oder zu viele Straßen gibt. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/deutschland/index.html

 

Derzeit gelten vier Wölfe in Baden-Württemberg als sesshaft. Das heißt, sie konnten mindestens sechs Monate im gleichen Gebiet nachgewiesen werden. Zwei männliche Wölfe leben im Nordschwarzwald: einer mit der Bezeichnung GW852m im Territorium Enztal, der andere mit der Bezeichnung GW2672m im Territorium Hornisgrinde. Der dritte Wolf GW1129m, ebenfalls ein Rüde, lebt im Südschwarzwald im Territorium Schluchsee. Ein weiterer Rüde (GW4389m) hat ebenfalls im Südschwarzwald im Territorium Ostbaar sein Revier gefunden. Die Wölfe stammen aus Niedersachsen und Österreich.

 

Nachweise einzelner durchwandernder Wölfe finden sich immer wieder in Baden-Württemberg. In vielen Landesteilen gibt es genug Nahrung, vor allem Rehe und Wildschweine sowie Rückzugsräume wie Wälder für die Aufzucht von Welpen. Allerdings werden auch immer wieder sehr viele Wölfe überfahren, vor allem Jungtiere.

 

So wurde erst am 8. März 2026 ein Wolf in bei einem Verkehrsunfall mit einem Polizeiwagen auf der A5 in Walldorf südlich von Heidelberg getötet.

Konfliktarmes Nebeneinander von Wolf und Nutztierhaltung

Als wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen werden in Baden-Württemberg elektrifizierte Zäune/Netze für Schafe und Ziegen und/oder zertifizierte Herdenschutzhunde angesehen. Mehr lesen über das gemeinsame Projekt "Herdenschutz in der Praxis" vom NABU und Landesschafzuchtverband mit Weidetierhalterinnen und -haltern. Ziel war ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Wolf und Nutztierhaltung. 

Download
Abschlussbericht Herdenschutz in Baden-Württemberg
2020-12-18_Herdenschutz Ba-Wü.pdf
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Ganz speziell: Fördergebiet Wolfsprävention im Odenwald

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat am 24. März 2021 nach dem Schwarzwald das zweite Baden-Württembergische "Fördergebiet Wolfsprävention“ im Naturraum Odenwald ausgewiesen. 

Es wurde davon ausgegangen (Fotofallen, C1-Nachweis), dass sich seit September 2020 im Neckar-Odenwald-Kreis dauerhaft ein Wolfsrüde mit der wissenschaftlichen Bezeichnung GW1832m aufhielt. Dieses einzelne Tier war im Jahr 2021 über mehrere Monate im Neckar-Odenwald-Kreis unterwegs und wurde immer wieder gesichtet. In dieser Zeit hatte es auch mindestens einmal Nutztiere gerissen.

 

Das Gebiet umfasst eine Fläche von 2630 Quadratkilometern.

 

Im Fördergebiet werden den Weidetierhaltern die Nettokosten für Herdenschutzmaßnahmen, wie die Neuanschaffung, Nachrüstung oder Unterhaltung von wolfsabweisenden Zäunen und die damit verbundenen Arbeitskosten sowie der Unterhalt von Herdenschutzhunden erstattet (Fördergelder).

 

Es gilt nach einer Übergangsfrist oft die Pflicht zum Grundschutz (wolfsabweisender Zaun), damit Schäden nach einem Riss vollständig über den Ausgleichsfonds erstattet werden. Die Summen änderten sich im Verlaufe des Projekts. Aufgrund der letzten Nachweise im Jahr 2021 wurde die Förderung teilweise  eingestellt.

 

 

Auch auf hessischer Seite im Odenwald/an der Bergstraße ist Prävention aufgrund des Wolfsvorkommens in Hessen (15 Wölfe im Monitoringjahr 2025/26 nachgewiesen) relevant.

 

2025 sind in Walldürn und Waldbrunn zweimal Wölfe gefilmt worden. Ob es sich um zwei Tiere oder um ein und denselben Wolf handelt, ist noch unklar.

Im Schwarzwald gab es bereits seit Frühjahr 2018 ein solches Fördergebiet, weil dort der Wolfsrüde GW852m als territoriales Tier nachgewiesen ist. Nach dem Nachweis eines weiteren residenten Wolfs (GW1129m) im Mai 2020 hat das Umweltministerium daraufhin das Fördergebiet im Schwarzwald erweitert.

Historie: Der „letzte Wolf im Odenwald“

Der am 12. März 1866 nach einer Treibjagd im Eberbacher Stadtwald erlegte Wolf steht heute ausgestopft im Heimatmuseum der Stadt Eberbach am Neckar. 

Wolfswelpen. Foto NABU/Heiko Anders
Wolfswelpen. Foto NABU/Heiko Anders

Wissenswertes über Wölfe

Wölfe sind hier heimisch.

Durch starke Bejagung galt der Wolf ab 1850 in Deutschland als ausgerottet. 
Erst nachdem der Wolf ab 1990 deutschlandweit unter Schutz gestellt war, konnten sich Tiere aus Polen eigenständig wieder hier ansiedeln.Im Jahr 2000 wurden die ersten Wolfswelpen in Freiheit geboren.


Wölfe brauchen keine „Wildnis“, solange sie Rückzugsräume für die Aufzucht der Jungen und eine gute Nahrungsgrundlage haben. Die historisch hohen Wilddichten in unserer Kulturlandschaft bieten ihnen gute Bedingungen.

Wölfe sind wichtig für das Gleichgewicht in unserer Natur.

Wölfe erbeuten vor allem junge, alte oder kranke Wildtiere und erhöhen damit die Gesundheit des Wildbestands. 

Sie helfen, die Anzahl der Rehe und deren Verbiss an Jungbäumen einzudämmen. Das ist vor allem für den Waldumbau von Nadel- zu mehr Laubbäumen wichtig.

Konsequenter Herdenschutz wirkt.

Foto: Myriam Martinéz, Pixabay
Foto: Myriam Martinéz, Pixabay

Die Zahlen aus 2024 zeigen: Die Risse an Weidetieren sanken um ein Viertel innerhalb eines Jahres ‒ obwohl es mehr Wölfe gab als in den Vorjahren. 

 

Zu Rissen kam es meist auf Weiden ohne jeglichen Herdenschutz, dieser wird nur sehr selten überwunden. 


Eine Zerschneidung der Landschaft durch Herdenschutzzäune ist nicht zu befürchten: Wildtiere wie Hasen und Rehe können die Zäune passieren, nur Wildschweine und Wölfe in der Regel nicht.

Wolfsbestand wächst nicht unkontrolliert.

Aufgrund ihrer Territorialität begrenzen sich Wölfe selbst (etwa 2–8 Wölfe auf bis zu 250 km²), Jungtiere wandern ab. 


Der Zuwachs des Wolfsbestands in Deutschland hat sich über die letzten Jahre bereits verlangsamt und stagnierte im Monitoringjahr 2024/25 erstmals: Eine regulierende menschliche Bejagung ist nicht notwendig! In vielen Bundesländern ist der Wolfsbestand sogar so gering, dass dort eine Bejagung zum Erlöschen der Population führen könnte.

Helfen Sie uns mit einer Wolf-Patenschaft!

Schützen Sie die zurückgekehrten Wölfe in Deutschland

So hilft der NABU den Wölfen

  • Wolfswissen vermitteln: Der NABU nimmt Ängste und Sorgen sehr ernst. Er klärt durch Informationsarbeit über Wölfe auf und hilft, alte Vorurteile abzubauen.
  • Herdenschutz vorantreiben: Der NABU sucht im sachlichen Dialog praktikable Lösungen für alle Beteiligten. Seit 2017 sind wir beispielsweise Teil des Bündnisses "Vielfalt behüten", das aus zehn weiteren Organisationen aus Natur- und Tierschutz, Weidetierhaltung und Jagd besteht.
  • Politische Arbeit: Der NABU ist auf politischer Ebene für den Schutz von Wölfen tätig, indem er zum Beispiel mit Aktionen gegen Lockerungen im Bundesnaturschutzgesetz mobilisiert.

Liegen auch Ihnen die Wölfe sehr am Herzen? Der NABU hat fantastische Webseiten zum Weiterlesen und sich informieren - denn: nur was wir kennen, können wir schützen!

Expertenfilm von Sebastian Koerner

„Wölfe und Menschen – Wege zur Koexistenz“

Der bekannte Wolfsfilmer Sebastian Koerner zeigt darin das Leben der Wölfe und ihrer Beutetiere in Deutschlands Kulturlandschaften in einzigartigen Aufnahmen. Darunter auch Erfahrungen, insbesondere von Weidetierhalter*innen, die Herdenschutz betreiben. 

  • Lernen Sie das in diesem Vierteljahrhundert angesammelte Wissen über die großen Beutegreifer 
  • Verstehen Sie die möglichen Konfliktpunkte sowie unterschiedliche Lösungen. 

Der Film bietet sachliche Informationen zum oft hitzig debattierten Thema Wolf an. Zum kompletten Film auf YouTube 

Weblinks

Weiterlesen beim NABU Bundesverband

Aktuelle Aktion zur Verhinderung, dass Wölfe ins Jagdrecht kommen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/26885.html

 

Wölfe bejagen = weniger Risse? Eine praktische Analyse:

https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/woelfe-bejagen-weniger-risse-eine-analyse/

 

Keine pauschalen Abschüsse von Wölfen:

https://www.nabu.de/news/2023/12/34285.html

 

Wölfe in Deutschland - Wildtiere in unserer Kulturlandschaft:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/

 

NABU-Publikationen, Links und Literatur - Informationen rund um das Thema Wolf:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/materialien/03797.html

 

FAQ zu Wölfen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15812.html

 

Wolfsquiz:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/20624.html

Download
NABU Broschüre zum Wolf (Bild)
NABU_wolf_broschuere.pdf
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Download
NABU-Wolfsposition: Wölfe und Wir – Wege zum Miteinander
251203_nabu-stellungnahme_jagdg_wolf.pdf
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NABU zum Tag des Wolfes
NABU zum Tag des Wolfes

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 09.03.2026 (MP)